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von Kristiana Ludwig Die Sneak-Preview ist wie ein kritischer Film aus Hollywood – immer eine Überraschung. Nervenkitzel, bevor der Film beginnt: Der Versuch, schon durch die Trailer das Genre zu erraten. Hochspannung, ob die eigene Eintrittskarte auch das Ticket zur kostenlosen Chipstüte ist. Wem das nicht reicht: Völlige Unklarheit, ob heute wirklich ein Film gezeigt [...]
von Kristiana Ludwig
Die Sneak-Preview ist wie ein kritischer Film aus Hollywood – immer eine Überraschung. Nervenkitzel, bevor der Film beginnt: Der Versuch, schon durch die Trailer das Genre zu erraten. Hochspannung, ob die eigene Eintrittskarte auch das Ticket zur kostenlosen Chipstüte ist. Wem das nicht reicht: Völlige Unklarheit, ob heute wirklich ein Film gezeigt wird, der noch nie im Kino lief – oder ein alter Schinken für Cineasten und Freunde fremder Sprachen. Und um noch einen drauf zu setzen: Wird der Film glatt durchlaufen? Oder mit Pausen? Oder auf dem Kopf? Oder nicht? Gibt es vielleicht eine Unterbrechung, jemand kommt und verschenkt Gratis-Eis? Auch mit Schokolade? Menschen mit zartem Gemüt ist Baldrian zu empfehlen.
Es ist ein Jahr voller Katastrophen, ein Jahr voller Anschläge und Unsicherheit. Ein Jahr, in dem Amerika in einer tiefen Krise steckt und dringend etwas braucht, das die Menschen wieder an etwas glauben lässt. Das ihnen Hoffnung schenkt. 1968 kann nur noch die NASA ‘rausreißen.
Michael Collins ist 78 und erzählt seine Geschichte. Die Kamera fixiert seine Haut, seine Augen, seine Mimik. Immer, wenn er den Mond sieht, spürt er die besondere Beziehung zu ihm. Er ist der Mann, der in der Apollo 11 wartete, während seine Kameraden Neil Armstrong und Edwin Aldrin den Mond betraten. Für das amerikanische Volk.
Die Dokumentation „Im Schatten des Mondes“ ist ein wohliges Konzert aus Nostalgie und majestätischen Bildern der Mondkrater. Funkenflug in Zeitlupe. Der Film beamt zurück in das Lebensgefühl von damals – und das hauptsächlich durch die Aussagen der Opi-Astronauten von heute. Er habe sich schuldig gefühlt, nicht für sein Land in Vietnam zu kämpfen, sagt der Mann, der im All war. Es sei ein wichtiger politischer Schritt gewesen, kann ein Anderer mit Stolz bezeugen. Auch vierzig Jahre nach dem Wettlauf. Amerika hat der Menschheit ein „Wir“-Gefühl geschenkt.
Seit seiner Rückkehr aus dem All habe er einen starken Glauben, sagt Edwin Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond. Wer die Erde von oben gesehen habe, wisse, dass es einen Schöpfer gebe. Die Bibel war schon bei der ersten Mondumrundung mit im All. Auf feuerfestem Papier.
„Im Schatten des Mondes“ ist Nostalgie mit Botschaft – von denen, die es wissen müssen. Und mit Aktualität: Die Firmen aus den gezeigten 60er-Jahre-Werbeeinblendungen gibt es heute immer noch.
In the Shadow of the Moon, Großbritannien/USA 2007
100 Minuten
Kinostart: 29.1.2009
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Ex-Kieler schreibt zu "„Studierende sind grundsätzlich eine Spur alternativer“":
"Vorher gab es ja keine grüne Hochschulgruppe, weswegen wir uns gegründet haben" Die gab es schon und hat durchaus gute Arbeit geleistet. Weil es zwischenzeitlich keinen Nachwuchs gab hat sich die Grüne HSG zur Auflösung entschlossen. Immer schön sachlich richtig bleiben!

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