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Datum: 14.4.09
Kategorie: Gesellschaft
Schlagwörter: Carstensen, HSH Nordbank, Marnette, Schleswig-Holstein, Wirtschaftsminister
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von Michael Saitner Mit einem Lächeln im Gesicht verkündete Ministerpräsident Carstensen im letzten Jahr, dass mit Werner Marnette ein „aktiver, ideenreicher und sehr erfahrener Steuermann“ die Kommandobrücke des Ministeriums übernehme. In Beobachterkreisen rieb man sich die Augen ob der Berufung des bei der Norddeutschen Affinerie gescheiterten Werner Marnette, galt er doch als menschlich schwierig. So [...]
von Michael Saitner
Mit einem Lächeln im Gesicht verkündete Ministerpräsident Carstensen im letzten Jahr, dass mit Werner Marnette ein „aktiver, ideenreicher und sehr erfahrener Steuermann“ die Kommandobrücke des Ministeriums übernehme. In Beobachterkreisen rieb man sich die Augen ob der Berufung des bei der Norddeutschen Affinerie gescheiterten Werner Marnette, galt er doch als menschlich schwierig. So dürfte Herrn Carstensen und den Ministern das Lächeln auch alsbald vergangen sein – häufig eckte Marnette an. Die letzte Schlappe musste er einstecken, als man ihm noch nicht einmal einen Wahlkreis gewährte, den Werner Marnette gerne bekommen hätte. Als dann im Zuge der Krise der HSH-Nordbank kaum einer auf die mahnenden Worte des Industriemanagers hören wollte, hatte dieser genug – er erklärte kurzerhand seinen Rücktritt. Kaum 24 Stunden später, mit einem Lächeln im Gesicht, verkündete Ministerpräsident Carstensen, dass mit Jörn Biel „ein starker und erfahrener Fürsprecher“ der schleswig-holsteinischen Wirtschaft dem Ministerium vorstehe. Man wird sehen, ob starke Fürsprecher überhaupt gefragt sind – der letzte war es offensichtlich nicht.
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ElliPirelli schreibt zu "Eklektik BerlinIstan":
Auch wenn es schon ein bißchen kalt ist-der kleine Steg am Schreventeich ist ein furchtbar guter Ort zum Glücklichsein...

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