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von das pommus Kultur in Kiel – dieser Satz könnte mit einem Fragezeichen versehen werden. In einigen Städtenamen ist das Wort Kultur fast selbstverständlich impliziert, so wie in Berlin, Hamburg oder München. In diesen Städten trifft man unterschiedliche Nationalitäten, findet viele Museen, ihre Theater sind weltbekannt. In Kiel muss gesucht werden, bevor auch nur eine [...]
von das pommus
Kultur in Kiel – dieser Satz könnte mit einem Fragezeichen versehen werden. In einigen Städtenamen ist das Wort Kultur fast selbstverständlich impliziert, so wie in Berlin, Hamburg oder München. In diesen Städten trifft man unterschiedliche Nationalitäten, findet viele Museen, ihre Theater sind weltbekannt.
In Kiel muss gesucht werden, bevor auch nur eine Spur Kultur gefunden wird. Zudem entsteht der Eindruck, dass das Kieler Theater nicht viel Platz im Leben der Kieler Studenten einnimmt. Daniel Karasek und Dr. Ralf Klöter von der Theaterleitung setzten in der Pressekonferenz Ende März für die kommende Saison hohe Ziele. Es werden 230.000 Besucher erwartet, welche mit einem „breit gefächerten Repertoire künstlerischer Masse“ angezogen werden sollen. Das Publikum sei gewillt, Neues zu sehen, was das Theaterstück Neunzehnachtzehn mit immer noch ausverkauften Vorstellungen im Werftpark beweist. Die Ballettumsetzung des Romans „A Clockwork Orange“ von Anthony Burgess ist eines der großen Projekte des Theaters, das nicht nur durch die Bekanntheit des Romans, sondern auch durch die Aktualität des Themas Jugendgewalt die junge Generation anziehen soll.
Ein weiters Experiment ist die musikalische Begleitung des Filmes „Gold Rush“ mit Charlie Chaplin, sowie die Zusammenarbeit zwischen der Kieler Philharmonie und John Lord, dem ehemaligem Keyboarder von Deep Purple. Er gilt als Begründer des Crossover von Klassik und Rock und wird Teil eines weiteren Experimentes der „Con spirito“-Reihe des Kieler Theaters sein.
Vielleicht wird im nächsten Winter etwas weniger geschimpft über die Kultur in Kiel. Einen Versuch ist er auf jeden Fall wert und geschätzt werden sollte er auch. Immerhin könnte es auch eine der letzten Saisons sein, in der es einen Konzertsaal gibt – denn dieser droht wegen zunehmenden Verfalls geschlossen zu werden. Dann könnte man wirklich anfangen zu schimpfen über die Kultur in Kiel.
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LiLaLena schreibt zu "Eklektik BerlinIstan":
...nicht anschauen, sondern einfach akustisch genießen solltest du die Geräuschkulisse des Kieler Hafens... insbesondere die Schiffshupen der Großen, die man sogar fühlen kann...

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