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Datum: 23.10.09

Kategorie: Hochschule

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Was macht eigentlich das landesweite Semesterticket?

Neues vom landesweiten Semesterticket

von Christian Diers

Bald schon könnte die nahverkehrstechnische Steinzeit für Studenten in Schleswig-Holstein zu Ende sein. Wenn zum Beispiel die ersten Pioniere mit ihren neuen Semestertickets weit über die Grenzen der Verkehrsverbundregion Kiel (VRK) hinaus fahren und die Schaffneraufforderung „Mit diesem Ticket bitte in Flintbek aussteigen!“ endgültig in die ÖPNV-Geschichte eingehen kann.

Denn was in anderen Bundesländern langjähriger Standard ist, soll nun – ginge es nach den derzeitigen Planungen der hiesigen Verkehrsbetriebe – in naher Zukunft auch in Schleswig-Holstein eingeführt werden: Ein landesweites Semesterticket für Studenten.

Den Verkehrsbetrieben schwebt dabei eine sogenannte Sockel-Optionsergänzung vor, bei der sich Studenten jeweils aussuchen können, ob sie nur den erweiterten Nahverkehr außerhalb der bisherigen Verkehrsverbundsgrenzen nutzen oder mit dem Semesterticket gleich das gesamte ÖPNV-Angebot Schleswig-Holsteins abdecken wollen. Eine ab Ende Oktober – in der 44. und 45. Kalenderwoche – stattfindende Umfrage soll in den kommenden Wochen an allen Hochschulen des Landes ermitteln, wie das Modell und dessen Preisgestaltung konkret ausgearbeitet werden könnte. Diesbezüglich werden voraussichtlich ab dem 26. Oktober an allen Kieler Hochschulen rund 500 Studierende in Interviews befragt, deren Ergebnisse den Entscheidungsträgern des AStAs und der Schleswig-Holsteinschen Verkehrsgesellschaft in Form von Preisvorschlägen bis Mitte Dezember vorliegen sollen. Auf dieser Grundlage soll dann über weitere Arbeitsschritte beraten werden.

So könnte etwa jede einzelne Studentenschaft einer Hochschule selbst entscheiden, ob sie diesem Modell beitreten will oder nicht. Außerdem steht die Idee im Raum, alle CAU-Studenten bei der Rückmeldung zum Sommersemester 2010 über das Thema abstimmen zu lassen. Ein entsprechender Tagesordnungspunkt wurde zwar bereits von einem StuPa-Mitglied für die kommende Sitzung des Studierendenparlaments eingebracht, allerdings sind bezüglich des weiteren Vorgehens noch keine konkreten Entscheidungen gefallen.



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