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Datum: 21.11.09
Kategorie: Hochschule
Schlagwörter: Erstsemester, Uni, volle Hörsäle
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Mehrere Fächer im diesjährigen Erstsemester überbelegt von Robert Seidel Die erste Vorlesung in meinem Leben dauert fünf Minuten: „Für alle Nebenfächler, Biologen, Physiker, Meereswissenschaftler, Geowissenschaftler, ist jetzt erstmal Schluß.“ Ohne uns ist der Saal leer genug, daß die Vorlesung gehalten werden kann. Mehrere Fächer an der CAU sind im diesjährigen Erstsemester überbelegt. Die Hörsäale entsprechend [...]
Mehrere Fächer im diesjährigen Erstsemester überbelegt
von Robert Seidel
Die erste Vorlesung in meinem Leben dauert fünf Minuten: „Für alle Nebenfächler, Biologen, Physiker, Meereswissenschaftler, Geowissenschaftler, ist jetzt erstmal Schluß.“ Ohne uns ist der Saal leer genug, daß die Vorlesung gehalten werden kann. Mehrere Fächer an der CAU sind im diesjährigen Erstsemester überbelegt. Die Hörsäale entsprechend auch. Wer oder was daran Schuld hat, ist bei der Recherche dieses Artikels nicht ganz klar geworden. Bei Redaktionsschluß lagen noch nicht alle Informationen vor. Doch es ist eine von drei Möglichkeiten: 1, der sogenannte Hochschulpakt 1, ein Förderungsprojekt der Bundesregierung. „Wegen des steigenden Bedarfs hochqualifizierter Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt“ verpflichtet sich darin das Land Schleswig-Holstein, seine Studentenzahlen im Zeitraum 2007-2010 um insgesamt 4000 zu erhöhen. In diesem Jahr sind es 1170 zusätzliche Studierende, die untergebracht werden müssen. Um die Ziele des Paktes zu erfüllen, also mehr Studenten anzuziehen, könnte die Universität NC- und Zulassungsbeschränkungen in einigen Fächern gekippt haben. Möglichkeit 2: Die Universität hat einfach so einige Beschränkungen abgeschafft, oder 3: Die Universität hat nichts getan. Und es handelt sich einfach um einen unerwarteten Run auf die zulassungsfreien Fächer. Das wäre alles kein Problem – es ist eigentlich auch jetzt keins, mit einer Zulassungsbeschränkung wären viele von uns jetzt ohne Studienplatz, und dafür kann man schon mal auf der Treppe sitzen – hätten die Professoren nicht mit den Zahlen von vor drei Jahren gerechnet, um ihre Raumbelegung zu planen. Mit etwas Organisation wären auch die großen Zahlen zu bewältigen gewesen. Das ist nicht ihre Schuld, sondern die der Herren und Damen im Verwaltungsgebäude, die ihnen diese Zahlen durchgegeben haben. Seien wir getröstet, der Jahrgang nach uns wird es wieder leichter haben. Jetzt, wo die Überbelegung bekannt ist, wird man sicher einige neue Beschränkungen einführen. Doch ohne tatsächliche Überbelegung kein Beweis einer möglichen Überbelegung, und ohne Beweis keine abhelfende Maßnahme. So ist das bei einer Verwaltung. Und warten wir es ab: Bestimmt sind es dann im nächsten Jahr wieder zu wenig Erstsemestler, sodaß es die Raumbelegung erneut über den Haufen wirft. Denn wie sagten schon die alten Griechen: „Die Bürokratie funktioniert, bis sie unerträglich schlecht funktioniert.“
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Michi schreibt zu "Ich leih´ dir mein Auto":
Privates Carsharing finde ich eine sehr gute Idee und offensichtlich scheint es auch in Deutschland immer beliebter zu werden. Seit einiger Zeit gibt es neben Tamyca auch drei andere deutsche Anbieter, von denen ich rent'n'roll am besten kenne. Eventuell steht bereits ein fünfter in den Startlöcher. Carsharing ist meines Erachtens ein Beispiel für den globalen Trend der Collaborative Consumption, d.h. Güter und Dienstleistungen werden nicht mehr exzessiv individuell konsumiert, sondern gemeinschaftlich genutzt. Macht wahrscheinlich auch Sinn in Zeiten von Kli

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