Doch lieber voll als versammelt? Warum das Audimax nur halb voll war können wir nur vermuten, was dort zur Vollversammlung passierte, wollen wir euch jedoch nicht vorenthalten.
Bologna-Diskussion auf kleiner Flamme
von Johanna Sanders und Elisabeth Maria Schlierike
Kiel. Wir schreiben den 04. Mai 2010. Neun Uhr dreißig. Die Linie 81 ist unterwegs zur Uni – sie ist fast leer. Wo sich sonst Menschenmassen im Bus aneinander drängen, sieht man heute nur einsame Gestalten. Diesen Wenigen ist der Tatendrang ins Gesicht geschrieben. Ihr Ziel: das Audimax. Dort findet eine Vollversammlung der Studierendenschaft statt. Der größte Hörsaal der Universität ist allerdings nur halb gefüllt. Diskutiert werden zunächst interne Probleme der CAU rund um die Studienreform, wobei den Studierenden DekanInnen einiger Fakultäten und Prof. Dr. Kempken, der Vizepräsident der CAU, Rede und Antwort stehen.
Thematisiert werden unter anderem der Zugang zum Master, Art und Anzahl der Prüfungsleistungen und Schwierigkeiten der auslaufenden Studiengänge. Einig sind sich alle bezüglich des Bologna-Prozesses: Die Reform ist noch lange nicht abgeschlossen. Positiv fällt auf, dass sich die ProfessorInnen durchaus kooperativ und interessiert zeigen. Andererseits sind die meisten angesprochenen Probleme schon oft und ausgiebig diskutiert worden, weshalb nicht viele neue Erkenntnisse gewonnen werden.
Nach einer kurzen Mittagspause folgt ein zweites Plenum mit VertreterInnen einer Akkreditierungsagentur, des Centrums für Hochschulentwicklung, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, des Bundes demokratischer WissenschaftlerInnen und der CAU. Nach einer lebhaften Rede von Marcel Mansouri geben die Gäste in stetig kleiner werdender Runde informative Einblicke in Themenbereichen wie der Akkreditierung von Studiengängen und Finanzierung der Universität. Bedauerlicherweise scheinen jedoch die Vertreter der Landesregierung einer anderweitigen Anwesenheitspflicht zu unterliegen. Außerdem bleibt unverständlich, warum nur so wenige Studierende den Weg ins Audimax gefunden haben. Insgesamt bleibt abzuwarten, inwiefern wichtige Anregungen umgesetzt werden.
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jens schreibt zu "Kultur lässt nicht vergessen":
Und morgen kommt mit DJane Ipek aus berlin / istanbul ein absolutes in den bunker! ab 22:00




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