Eine neu gegründete Hochschulgruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, sicherheitspolitische Themen sachlich und fundiert zu diskutieren. Die HSG „Sicherheitspolitik“ freut sich daher über jeden Interessierten.
Gründung der Hochschulgruppe „Sicherheitspolitik“ an der CAU
von Martin Pospiech
Inwiefern sind militärische Interventionen der Bundeswehr notwendig, um den Schutz der Zivilbevölkerung in Afghanistan zu gewährleisten? Mit welchen Sanktionsmitteln kann die Staatengemeinschaft der atomaren Bedrohung durch den Iran entgegenwirken? Welche gegenwärtigen Herausforderungen begegnen der Deutschen Marine am Horn von Afrika? Wie müssen die Instrumente der NATO zur Terrorismusbekämpfung aussehen, damit der weltweite Frieden gesichert werden kann? Mit diesen und anderen außen- und sicherheitspolitischen Fragestellungen beschäftigt sich künftig die neu ins Leben gerufene Hochschulgruppe „Sicherheitspolitik“ an der CAU.
Die unter dem Dach des „Bundesverbandes Sicherheitspolitik an Hochschulen“ (BSH) gegründete studentische Vereinigung, die derzeit zwölf Mitglieder zählt, versteht sich dabei weniger als Reservistenstammtisch, sondern vielmehr als ein Forum für politisch Interessierte aller Fachrichtungen.
Im Mittelpunkt steht neben einer differenzierten Auseinandersetzung mit den Konfliktinhalten auch der konstruktive Diskurs. Der inhaltliche Rahmen wird von den Mitgliedern eigenhändig festgelegt: Die Themenschwerpunkte werden vorher untereinander bestimmt, bevor sie referiert und anschließend innerhalb der Gruppe diskutiert werden.
Die Hochschulgruppe trifft sich im zweiwöchigen Rhythmus jeweils mittwochs um 18 Uhr im Institut für Sozialwissenschaften (Westring 400) in Raum 03.70. Zur nächsten Sitzung lädt die HSG am 26.05. ein. Auch wenn der BSH mittlerweile an mehr als 50 Universitäten mit einer Hochschulgruppe vertreten ist, so hatte er sich in Kiel bisher nicht niedergelassen – und dass, obwohl das „Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel“ als angesehene Forschungsstätte seit langem Bestand hat.
Mit der Gründung der HSG geht zugleich ein klares Bekenntnis zum Frieden als höchstes Gut des menschlichen Zusammenlebens einher, das sich im Leitspruch “Pax optima rerum” des CAU-Wappens seit nunmehr fast dreieinhalb Jahrhunderten wiederfindet. Denn damals, vor dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges, wie heute, unter den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, ist die Friedens- und Sicherheitspolitik allgegenwärtig, für die es sich – ganz im Sinne der Gründerväter der Uni Kiel – einzustehen lohnt.
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jens schreibt zu "Kultur lässt nicht vergessen":
Und morgen kommt mit DJane Ipek aus berlin / istanbul ein absolutes in den bunker! ab 22:00


Sowas ist eine Schande für die Uni. Was ist an einer HSG neutral, die mit dem Reservistenverband zusammenhängt?
“Ritinardo”, da würde mich doch mal interessieren, was Dein Verständnis von “neutral” ist. Eine “Schande” ist wohl eher, dass zu oft auf undifferenzierte Kritik (Hochschulgruppe=Reservistenverband=Tötungsabsichten) gesetzt wird, statt das offene Gespräch zu suchen und verschiedene Ansichten zu tolerieren.