Was bitte ist eine Karimba?

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Datum: 08.6.10

Kategorie: Kultur

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Mit ein bisschen Glück lässt sich diese Frage auf dem 3. Gaardener Straßenmusikfestival klären. Wenn nicht, war es wenigstens ein aussergewöhnlicher Tag mit jeder Menge Musik und Straßenkunst.

Gaarden der Musik

von Jenni Belitz

Straßenmusiker - foto jb

Straßenmusiker - foto jb

Was aus der Ferne aussieht wie ein normaler Wochenmarkt auf dem Vinetaplatz und nach jeder Menge Krach klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen und vor allem -hören als das Gaardener Straßenmusikfestival. Dieses Jahr am 13 Juni findet das Festival schon zum dritten Mal statt und bringt jede Menge Abwechslung in das Gaardener Straßenbild. Geboten wird für jeden etwas: „Songwriter, Folk-, Jazz- und Blues-Musiker, Rock’n Roller, Sixties-Bands, Percussion-Combos und Vertreter von Punk-, Schlager- oder italienischer Musik teilen sich für einen Tag den Vinetaplatz und die Elisabethstraße mit den erwarteten Kleinkünstlern wie Jongleuren, Stelzenläufern und Improvisationskünstlern,“ versprechen die Veranstalter. Das klingt nach einer Mischung, die durchaus intressant werden könnte.

Wer sich einfach ein wenig dem Flair hingeben möchte, ist hier also genau so richtig, wie alle, die auf dem angeschlossenen „Musik-Markt“ Instrumente oder diverse Audioträger kaufen oder verkaufen wollen. Natürlich werden auch die Kleinen betüdelt und vielleicht findet sich ja auch ein Schamane, der das Kieler Wetter friedlich stimmt. Los geht’s um 11 und ab 16:30 folgt auf türkischen HALAY-Tanz und den Auftritt des Akustik-Trios „Merlot“ ein Jam-Session, auf der alle zusammen das Festival ausklingen lassen können. Der Anmeldeschluss ist zwar schon vorbei, doch auch spontane Musiker sind willkommen und können sicher irgendwo untergebracht werden.

Also schnappt euch die Blockflöte, die Klampfe, das Akordion, wahlweise auch den Hund, den oder die PartnerIn, ein ausgeliehenes oder eigenes Kind und macht euch auf den Weg nach Gaarden. (Von der Anreise mit eigenem Flügel raten wir jedoch eher ab). Nähere Infos gibt es im Internet unter www.kieler-ostufer.de .



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