Klimakrise, Rechtsruck, Sparpolitik; schlechte Nachrichten dominieren häufig die Schlagzeilen. Doch es gibt auch Entwicklungen, die Hoffnung machen. Vier Beispiele zeigen, dass Fortschritt trotz vieler Krisen möglich ist.
Hanna Wagner
In der Nacht vom 28. Juni 1969 leisteten queere Menschen in New York Widerstand gegen eine Polizeirazzia und gingen damit in die Geschichte ein. Was damals geschah und was Stonewall heute bedeutet.
Oft gebe es die Annahme, queere Menschen hätten bereits alles erkämpft. Dabei sei das Erreichte nicht selbstverständlich, wie Meik betont: »Für uns sind queere Rechte Menschenrechte. Und man hat immer wieder den Eindruck, dass es verhandelbar ist für viele politische Positionen. Deshalb stehen wir jedes Jahr aufs Neue dafür ein, dass sie eben nicht verhandelbar sind.«
Kay Matter ringt in Muskeln aus Plastik um eine Sprache für Schmerz, chronische Erkrankung und queeres Leben – autofiktional, komplex und ergreifend.
Balu und Du bringt Grundschulkinder und junge Erwachsene zusammen und sorgt damit für mehr Chancengleichheit und Begegnungen, die beide Seiten bereichern.
Habt ihr schon mal von Femonationalismus gehört? Wenn Politiker*innen Abschiebungen mit dem Schutz von Frauen begründen, klingt das erstmal nach Feminismus – ist es aber nicht. Wir erklären, was hinter dem Begriff steckt, woher er kommt und warum er eher Rassismus verschleiert anstatt Frauen zu schützen.
»Ich frage mich, was diese Wochen mit den Paaren, der Sexualität und den Familien all derjenigen machen werden, die bei dem Prozess waren«, schreibt Garcia. Sie macht deutlich, dass die Auswirkungen des Geschehenen weit über den Gerichtssaal hinausreichen und unser Zusammenleben ganz grundlegend betreffen. In ihrem Buch finden sich keine einfachen Antworten, aber Garcia hält die Erschütterung aus und schaut hin. Die Frage, wie es sich mit dem, was der Prozess ins Licht gebracht hat, weiterleben lässt, bleibt über das Lesen hinaus bestehen.
Das Green Office der CAU setzt sich für Nachhaltigkeit und studentische Projekte ein, steht jedoch vor unklarer Zukunft. Hier lest ihr, welche Hürden das Team derzeit bewältigt und warum sie trotzdem motiviert weitermachen.
Der Kieler Verein kulturgrenzenlos verbindet seit zehn Jahren Menschen mit und ohne Migrationserfahrung wie Aniket und Linea, die zeigen, wie bereichernd Tandems sind. Trotz finanzieller Sorgen bleibt das Ziel klar: Ankommen erleichtern und Begegnungen schaffen.

