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Cameroon Students Association Kiel hosts intercultural football tournament

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The last day of May. The Bundesliga season is over. Relegations and championships have been decided. In the evening, the last hurrah for men’s club football: the Champions League final in Munich. Still, there is no end in sight – football continues on the international stages. The Nations League and the Women’s European Championship are fast approaching. The ball never stops rolling. This also applies to our university. The Cameroon Students Association Kiel (KSV) invited students to an intercultural football tournament. Start: 8 a.m. on a Saturday. At the crack of dawn, the teams gathered at the grounds behind the sports center to fight for the title until late afternoon. 

A tournament to unite people

Jovial Silatsa Tchatchum, President of KSV, organised the tournament all by himself to promote intercultural exchange. He is a student of Business Information Technology at Kiel University. »Football is a sport that unites people. During the tournament, people can talk to each other«, says Jovial. Teams were not only made up of international students – anyone who wanted was allowed to participate. The AStA provided money for fruits, snacks, drinks and a trophy for the winning team.

»The goal of the KSV is to welcome new people from Cameroon to Kiel and to help them find places to live. We also organise events to celebrate Cameroonian culture in Germany and Kiel. We are like family, everyone is welcome – even people who are not students.« Jovial became president of the association two years ago. He wants to bring people together and share his knowledge to help others. The KSV consists of almost 100 members from Schleswig-Holstein. About 20 to 30 people usually attend official meetings on the first day of each month. The Student Group also organises a number of other events for its members. Currently, there are eight International Student Associations in Kiel. Jovial explains that the KSV is in contact with the Nigerian Student Association, but that they would love to collaborate with other groups as well.

Matchday impressions

The tournament started with a delay. Goals still had to be fetched and set up. Four pitches had to be marked with cones. Three teams cancelled on short notice, a fourth was  running late. A very stressful situation for Jovial and his helpers. The schedule – three groups of four teams each – had to be revised. With one team less in each group, the first game finally started at around 9:30 a.m.

Although the invitation to the tournament stated that at least one woman should be on each team, things looked bleak on Saturday. Not a single female presenting person  was on the pitch. Undeterred, the players gave it their all. Apart from two teams, they were evenly matched. Small details usually decided the course of the games. This meant that some players played more aggressively to gain the upper hand. Even during the first few games, opponents argued about the referees‘ decisions and the occasionally tough tackling. »I hope no one gets injured on Saturday. Anything can happen in football,« Jovial said before the tournament. Unfortunately, his wish did not come true: One player injured his foot and had to be taken away by an ambulance.

Apart from that, the mood on Saturday was good. The sun was blazing, the players enjoyed themselves. From midday onwards, the jukebox and grill were fired up. The tournament was played in three groups before the round of eight began. Due to the withdrawals, only nine teams participated in total, meaning only one was eliminated after the group stage. In the knockout rounds, the opponents continued to push each other to the limit, and the matches remained hard-fought. Both semifinals went to penalty shootouts. Some FC Kiel won the final. 

The awards ceremony warranted a change of location. Jovial had arranged for everyone to gather at the Dr.-Aenne-Liebreich-House in the evening. After the awards ceremony, they watched the Champions League final together. Jovial concludes that the event mostly met his expectations. He is glad that everything went well. Next year, he wants to do more advertising in advance. With more help and sponsors, Jovial hopes to organise an even bigger tournament. Not only students but the whole city of Kiel could become involved.


Der letzte Tag im Mai. Die Bundesliga-Saison ist vorbei. Abstieg und Meisterschaft sind entschieden. Am Abend dann das letzte Hurra für den Vereinsfußball der Männer: das Champions-League-Finale in München. Doch ein Ende ist nicht in Sicht – der Fußball geht auf der internationalen Bühne weiter. Die Nations League und die Europameisterschaft der Frauen stehen vor der Tür. Der Ball rollt unaufhörlich. Das gilt auch für unsere Universität. Die Cameroon Students Association Kiel (KSV) lud zu einem interkulturellen Fußballturnier ein. Start: 8 Uhr morgens an einem Samstag. In aller Herrgottsfrühe versammelten sich die Mannschaften auf dem Gelände hinter dem Sportzentrum, um bis zum späten Nachmittag um den Titel zu kämpfen.

Ein Turnier, das Menschen zusammenbringt

Jovial Silatsa Tchatchum, Präsident des KSV, organisierte das Turnier ganz allein, um interkulturellen Austausch zu fördern. Er ist Student der Wirtschaftsinformatik an der Universität Kiel. „Fußball ist ein Sport, der die Menschen verbindet. Während des Turniers können die Menschen miteinander reden“, sagt Jovial. Die Teams bestanden nicht nur aus internationalen Studierenden – alle, die wollten, durften mitmachen. Der AStA stellte Geld für Obst, Snacks, Getränke und einen Pokal für die Siegermannschaft zur Verfügung.

„Das Ziel des KSV ist es, neue Menschen aus Kamerun in Kiel willkommen zu heißen und ihnen bei der Wohnungssuche zu helfen. Wir organisieren auch Veranstaltungen, um die kamerunische Kultur in Deutschland und Kiel zu feiern. Wir sind wie eine Familie, jeder ist willkommen – auch Menschen, die keine Studenten sind.“ Jovial wurde vor zwei Jahren Vorsitzender des Vereins. Er möchte Menschen zusammenbringen und sein Wissen weitergeben, um anderen zu helfen. Der KSV besteht aus fast 100 Mitgliedern aus Schleswig-Holstein. Zu den offiziellen Treffen am ersten Tag eines jeden Monats kommen in der Regel zwischen 20 und 30 Personen. Die Studierendengruppe organisiert auch eine Reihe von anderen Veranstaltungen für ihre Mitglieder. Zurzeit gibt es in Kiel acht internationale Studierendenverbindungen. Jovial erklärt, dass der KSV in Kontakt mit der nigerianischen Studierendengruppe steht, aber auch gerne mit anderen Gruppen zusammenarbeiten würde.

Eindrücke vom Spieltag

Los ging es mit einer Verspätung. Die Tore mussten noch geholt und aufgestellt und die vier Spielfelder mit Hütchen abgesteckt werden. Drei Teams sagten kurzfristig ab, während ein viertes lange auf sich warten ließ. Kurz Stress bei Jovial und seinen Helfern. Der Spielplan – drei Gruppen á vier Teams – musste überarbeitet werden. Mit einer Mannschaft weniger pro Gruppe ging es dann gegen 9.30 Uhr endlich los.

Obwohl sich in der Einladung zum Turnier gewünscht wurde, dass mindestens eine Frau pro Team dabei sein sollte, sah es am Samstag mau aus. Nicht eine weiblich gelesene Person stand bei den neun Teams auf dem Platz. Unbehelligt davon spielten die Teams stark auf. Abgesehen von zwei Mannschaften waren die Teams auf Augenhöhe. Kleinigkeiten entschieden meist den Spielverlauf. Das hatte zur Folge, dass manche Spieler aggressiver spielten. Schon während der ersten Partien stritten sich Gegner über die Entscheidungen der Schiedsrichter und die teils harte Zweikampfführung. »Ich hoffe, dass sich niemand am Samstag verletzt. Beim Fußball kann alles passieren«, erzählte Jovial vor dem Turnier. Leider ging der Wunsch nicht in Erfüllung: Ein Spieler verletzte sich am Fuß und musste von einem Krankenwagen abgeholt werden.

Abseits davon war die Stimmung an dem Samstag gut. Die Sonne schien, die Spieler hatten Spaß und ab mittags wurden die Musikbox und der Grill angemacht. Gespielt wurde in drei Gruppen, bevor es mit dem Viertelfinale weiterging. Durch die drei Absagen waren nur neun Teams da, weshalb nach der Gruppenphase nur für ein Team Schluss war. In der K.O.-Runde schenkten sich die Gegner weiterhin nichts und die Spiele blieben umkämpft. Beide Halbfinals gingen ins Elfmeterschießen. Das Finale gewann Some FC Kiel.

Die Siegerehrung fand nicht mehr am Unistadion statt. Für den Abend hatte Jovial geplant, dass alle zusammen im Dr.-Aenne-Liebreich-Haus zusammenkommen können. Nach der Siegerehrung wurde zusammen das Champions League Finale geschaut. Jovial sagt abschließend, dass die Veranstaltung seine Erwartungen weitgehend erfüllt hat. Er ist froh, dass alles gut gelaufen ist. Nächstes Jahr will er mehr Werbung im Vorfeld machen. Mit mehr Hilfe und Sponsoren hofft Jovial, ein noch größeres Turnier organisieren zu können. Nicht nur Studierende, sondern Menschen aus ganz Kiel könnten sich daran beteiligen.

Stellv. Chefredakteur und Layouter

Obwohl Joschka schon seit dem WS 20/21 studiert, kam er erst Ende 2022 zum Albrecht. Seit dem Februar 2023 kümmerte er sich um das Layout des Albrechts. Ein Jahr später übernahm er die Stelle der stellvertretenden Chefredaktion. Beide Posten gab er zum Februar 2026 ab, als er für ein Praktikum nach Frankfurt zog.

Annika ist seit Januar 2026 stellvertretende Chefredakteurin des ALBRECHTS. Seit dem Sommersemester 2024 ist sie beim ALBRECHT und hat zuvor ein Jahr lang das Social Media Team geleitet. Sie studiert Anglistik und Deutsch (Schwerpunkt Gegenwartsliteratur/ Literaturvermittlung) im Master of Arts.

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