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Die erste Night of the Hochschulgruppen in der Seeburg soll Studierende für das Engagement an der Uni begeistern

Studierende und Hochschulgruppen in Kontakt bringen: Das ist das Ziel der Night of the Hochschulgruppen, die am 3. Juli von 17 bis 22 Uhr in der Seeburg stattfindet. Wir haben mit Bente vom Green Office und Jenna und Edis von SHIFT, den Organisator*innen der Veranstaltung, gesprochen.

DER ALBRECHT: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, die Night of the Hochschulgruppen zu organisieren? 

Bente: Das ist ursprünglich gar nicht unsere Idee. Das ist in einem Workshop entstanden, den wir im November am Tag des Lehrens und Lernens gehalten haben. Da ging es darum, wie wir Demokratie an der Uni fördern können. Eine Projektidee war eine Night of the Hochschulgruppen. Also angelehnt an Night of the Profs, um es attraktiver zu machen, sich zu engagieren und mehr Aufmerksamkeit für Hochschulgruppen zu generieren. Wir haben gesagt, dass wir uns gerne darum kümmern können. 

Was ist für euch das Ziel des Abends

Edis: Wir möchten gerne, dass die einzelnen Hochschulgruppen und Fachschaften wieder stärker beleuchtet werden, Nachwuchs finden und das Studierendenleben über das reine Studium hinausgeht. Dass man auch das Studium außerhalb des Vorlesungssaals wahrnimmt und Leute aus anderen Fachrichtungen kennenlernt, sich mit denen austauscht und gemeinsam an einem Projekt wirkt.

Jenna: Ja, dass die Hochschulgruppen eine Bühne bekommen, um sich zu präsentieren und zu zeigen, was es gibt, was man noch machen kann neben dem Studium.

B: Die Night of the Hochschulgruppen soll nicht nur für Studierende sein. Wir denken auch an Schüler*innen, die gerade ihr Abitur gemacht haben, die schon mal ein bisschen herumschnuppern wollen, wie das Studileben außerhalb des Studiengangs sein kann. 

Was habt ihr genau geplant für den Abend? Wie ist der Ablauf? 

B: Wir wollen das Ganze als eine Mischung aus Bierbachelor und Rallye gestalten. Die Hochschulgruppen sind dazu angehalten, an ihren Ständen verschiedene interaktive Dinge anzubieten, sowas wie ein Quiz oder einen Vortrag oder einen Parcours. Studierende können für jede besuchte Hochschulgruppe Leistungspunkte sammeln und ab einer gewissen Punktzahl gibt es einen Preis. Wir sind gerade im Gespräch mit der Seeburg, dass es dort Vergünstigungen für Getränke gibt oder diese von Lille gesponsert werden. 

Wie können sich Hochschulgruppen an ihren Ständen präsentieren? 

E: Das ist den Hochschulgruppen komplett selbst überlassen. Die einzige Anforderung, die wir stellen, ist, dass keine anderen Hochschulgruppen abgewertet werden und dass jede Hochschulgruppe sich so präsentiert, dass alle Besucher*innen einen Eindruck davon bekommen, was die Interessen der Hochschulgruppen sind, wie sie denken, wofür sie sich begeistern.

B: Wir haben auch wirklich viele Möglichkeiten. Wir haben den Außenbereich bei der Seeburg, der inklusiv ist. Das sind große Räume, da ist auch Technik vorhanden. Dort ist den Hochschulgruppen ganz viel Kreativität geboten. Sportparcours, Sackhüpfen oder Ähnliches sind gerne gesehen. Wir wollen kleine spaßige Quests haben, sodass es auch nicht darauf hinausläuft, dass die Besucher*innen am Ende völlig überladen mit Informationen nach Hause gehen. Es soll keine Messe sein, sondern es soll einfach Spaß machen.

Mit welchen Gefühlen blickt ihr denn gerade auf die Veranstaltung? 

B: Ich bin zuversichtlich. 

J: Ich freue mich total, dass das so schnell geklappt hat, dass wir etwas auf die Beine stellen konnten. Aber ich glaube, gestresst ist man ja immer, wenn man so etwas Großes plant. 

E: Ich glaube, Vorfreude beschreibt es ganz gut. Wir sind alle gespannt, wie die Resonanz ist und was dabei herumkommt.

Annika ist seit Januar 2026 stellvertretende Chefredakteurin des ALBRECHTS. Seit dem Sommersemester 2024 ist sie beim ALBRECHT und hat zuvor ein Jahr lang das Social Media Team geleitet. Sie studiert Anglistik und Deutsch (Schwerpunkt Gegenwartsliteratur/ Literaturvermittlung) im Master of Arts.

Luis studiert Politikwissenschaften und Soziologie und ist seit dem Januar 2026 beim ALBRECHT. Er leitet das Hochschulressort.

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