Lange Zeit gab es in der medizinischen Forschung und Behandlung nur einen männlichen Normkörper. Die geschlechtssensible Medizin will das ändern – doch es gibt noch viel zu tun.
Die Kommilitonin klagt in der Mensa über Schmerzen im Unterleib, Kurzatmigkeit und Übelkeit. Die wenigsten würden in diesem Fall den Krankenwagen rufen. Dabei könnte das ihr Leben retten. Doch kaum jemand hat im Erste-Hilfe-Kurs diese Symptome als Herzinfarkt-Vorboten kennengelernt. Auch Ärzt*innen sind teils nicht geschlechtersensibel ausgebildet – ein Umstand, unter dem Frauen und trans*-Personen oft leiden.

