Im Lichte des fortwährenden abschlägigen Umgangs mit Femiziden, darf die Ahndung solcher Taten nicht stiefmütterlich erfolgen. Gleichwohl muss diese Problematik hinreichend sichtbar gemacht werden, damit es gesellschaftlich Anklang findet und die feminine Resilienz abgehärtet wird.

Seit 2019 verzichtet die dpa in ihrer Berichterstattung über partnerschaftliche Gewalt auf Begriffe wie „Familientragödie“ oder „Beziehungsdrama“. Aber warum ist es wichtig, dass wir solche Taten nicht mehr so benennen? Ein Kommentar.