Bis Ende des Jahres gilt an der CAU eine Stellenbesetzungssperre. Der AStA hat scharfe Kritik daran geäußert. Auch Betroffene der Sperre haben mit uns über ihre Meinung und Sorgen gesprochen.
»Es ist Konsens unter den Studis, das es auf dem Campus irgendwie an fast allem fehlt, aber besonders an Raum zum einfach Sein, auch außerhalb der Uni Zeiten«, erklärt mir Mara, die im AStA beim Referat für Infrastruktur arbeitet und zu den Mitbegründenden des Cafés gehört. Den Organisierenden geht es vor allem darum einen Begegnungsraum von und für Studis zu schaffen, an dem man sich auch abseits von überfüllten Mensen oder Flüsterzonen in der Bib mit Freunden oder auch alleine bei einer Tasse Kaffee ein wenig entspannen, und zur Ruhe kommen kann.
Mit dem »JO!« für Olympia gehen einige Fragen einher. Wie geht es jetzt weiter? Können Studierende von dieser Entscheidung profitieren? Und ist das Olympiazentrum Kiel-Schilksee mit seinen grauen Plattenbauten im digitalen Zeitalter hübsch genug für ein sportliches Großevent von internationaler Bedeutung?
Die geschlossenen Türen der Bibliothek für Sozial und Wirtschaftswissenschaften öffnen sich nach langer Wartezeit wieder. Der schon seit längerem geplante Umzug und die Zusammenführung der Bibliothek für Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften ist damit geschafft. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
In der Haftbefehl Dokumentation wurde der Kokain Konsum theamtisiert, aber nicht eingeordnet. Unsere Redakteurin hat sich näher mit dem Thema und seinen Problemen beschäftigt und es in diesem Artikel aufgearbeitet.
Der Kieler Verein kulturgrenzenlos verbindet seit zehn Jahren Menschen mit und ohne Migrationserfahrung wie Aniket und Linea, die zeigen, wie bereichernd Tandems sind. Trotz finanzieller Sorgen bleibt das Ziel klar: Ankommen erleichtern und Begegnungen schaffen.
Obwohl die Weihnachtszeit bei vielen sicherlich eines der Jahreshighlights ist, sollte man auch den Stress und die Herausforderungen nicht kleinreden. Während Klausuren, Tests, Referaten und Vorbereitung für Vorlesungen Zeit für Pausen und Weihnachtsmärkte zu finden, ist gar nicht mal so leicht…
Alle Jahre wieder; Wut und endlose Diskussionen statt Harmonie und Kerzenschein. Wer kennt sie nicht, die politisch motivierten Wortgefechte am Familientisch.
Wenn häufig progressiv eingestellte Studierende mit eher konservativ gesinnten Familienmitgliedern aufeinander treffen, birgt das Konfliktpotenzial.
Warum wir sowohl innerhalb unserer Familie, als auch in der Gesellschaft wieder lernen müssen Meinungsverschiedenheiten auszuhalten und nicht persönlich zu nehmen, dazu mehr.
Der Albrecht: Du hast Philosophie studiert. Was ist dir davon geblieben?
Beslik: Also die Sache ist: Ich habe bis zu meiner Bachelorarbeit studiert, dann kam aber Corona. Leute reden immer mit mir und sagen: »Oh mein Gott, du hast Philosophie studiert« . Aber diejenigen, die wirklich Philosophie studiert haben oder da richtig drin sind – da kann ich nicht mithalten. Was ich aber mitgenommen habe, ist, mich für Dinge zu interessieren und mich auch wirklich auf einer intellektuellen Weise mit Sachen auseinanderzusetzen. Und ich habe gelernt, dass man sich wirklich über alles Gedanken machen kann. Und dass man dabei merkt, dass man wahrscheinlich nie zu einer endgültigen Antwort kommt. Das ist irgendwie gleichzeitig befreiend und anstrengend. Du kannst dich in jede Frage komplett reinsteigern, aber du kommst nie zu diesem Punkt, wo du sagst: »Das ist jetzt die Wahrheit.« Und ich glaube, das hat mich schon geprägt.
Die einzelnen Lebensgeschichten entfalten sich parallel und kreuzen sich immer wieder. Regisseurin Jana Milena Polasek macht daraus ein vielschichtiges Familienporträt über Verlust, Angst und die Frage, wie sehr Menschen die eigene Herkunft prägt. Die Vorlage stammt vom britischen Dramatiker Simon Stephens, dessen Stücke seit Jahren regelmäßig auf deutschen Bühnen zu sehen sind. In Am Ende Licht, das 2019 uraufgeführt wurde, verschränkt er mehrere Handlungsstränge zu einem dichten Geflecht aus Beziehungen, Konflikten und Sehnsüchten.
»Manchmal habe ich schon eine Identitätskrise«
Ein Gefühl, das wir sicherlich alle kennen. Doch im Kontext der Auswanderungswelle von ursprünglich Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion zurück in die Bundesrepublik, den sogenannten ›Spätaussiedler*innen‹, gewinnt die Frage nach der Identität eine ganz andere Bedeutung.
Glitzernde Abendgarderobe, Musik aus jeder Ecke und Liebe in der Luft. Unter dem Motto »Be my Valentine« verwandelte sich das Opernhaus Kiel am Valentinstag anlässlich des 17. Opernballs in den Schauplatz eines rauschenden Festes im Namen der Liebe. Rund zweitausend Gäste von jung bis alt feierten gemeinsam zwischen Herzluftballons bis in die frühen Morgenstunden.

