Der Kieler Verein kulturgrenzenlos verbindet seit zehn Jahren Menschen mit und ohne Migrationserfahrung wie Aniket und Linea, die zeigen, wie bereichernd Tandems sind. Trotz finanzieller Sorgen bleibt das Ziel klar: Ankommen erleichtern und Begegnungen schaffen.

Seit Monaten heißt es jetzt schon Abstand halten, nach Möglichkeiten am besten zu Hause bleiben und die sozialen Kontakte zu reduzieren. Wir haben nun irgendwie einen Weg gefunden, uns mit diesen Reglungen zu arrangieren. Doch wie genau funktioniert das bei einer Hochschulgruppe, die auf menschlichen Begegnungen aufbaut? Im Interview verrät uns „Kulturgrenzenlos“ wie sie mit der Situation umgehen.

Seit bald einem Jahr bringt das Projekt kulturgrenzenlos Kieler Studierende und junge Flüchtlinge in Kontakt. Durch Tandem-Partnerschaften und gemeinsame Unternehmungen soll den Geflüchteten nicht nur beim Lernen der Sprache geholfen, sondern ihnen vor allem der Anschluss an die deutsche Gesellschaft ermöglicht werden.