Was ist ein Own-Voice-Roman und warum ist Sensitivity Reading wichtig? Das hat die Kieler Autorin Julia Niederstraßer uns im Interview verraten. Außerdem erzählt sie von ihrem neuen Roman Where I Left My Heart, Stereotypen über Menschen mit Behinderung und ihrem Weg zum Schreiben.
Ein berührendes Stück über Geschwister, Krankheit und Sprachgewalt: »Die vielen Stimmen meines Bruders« erzählt autofiktional, wie man mit Humor, Mut und Multiperspektiveität die eigene Stimme (neu) findet – auf und jenseits der Bühne.
Dagny Streicher ist als Beauftragte für Studierende mit Behinderung und chronischen Erkrankungen die Ansprechpartnerin, wenn es um Fragen rund um das Studium mit Beeinträchtigung geht. In diesem Interview bespricht DER ALBRECHT mit ihr, was die Hauptprobleme der betroffenen Studierenden sind, was die CAU für Hilfestellungen anbietet und was Nichtbetroffenen über Inklusion bewusst sein sollte.
Die Uni baut gerade neue Gebäude was das Zeug hält. Dabei wird auch auf Barrierefreiheit geachtet, zumindest dem Anschein nach. Denn einiges an der CAU funktioniert in Sachen Inklusion noch nicht so, wie es Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung tatsächlich nützen würde. Unsere Redakteurin Eileen hat mit Jan-Niklas Mayer, dem AStA-Inklusionsreferenten, über infrastrukturelle Mängel gesprochen.
Im Vergleich zu anderen Unis lässt es sich an der CAU mit einer Behinderung besonders schwer studieren. Im Jubiläumsjahr soll sich das nun ändern: Die Uni wird einen Aktionsplan ausarbeiten, um Menschen mit Behinderungen ihr Recht auf Hochschulbildung zu garantieren.

