Anika Künnemann

Wohl fast jeder kennt Faust aus dem Deutschunterricht. Als Ballett ist das Goethewerk jedoch nicht bekannt. Das Kieler Opernhaus hat sich dem Stück angenommen und eine Inszenierung geschaffen, die auf ganzer Strecke überzeugt.

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Yoga soll Seele und Geist in Einklang bringen. In der Kombination mit einem 40 Grad Celsius heißen Raum gibt es den perfekten Kick, um fit und gesund durch den kalten Arbeits- und Studentenalltag zu kommen. Vor vier Jahren eröffneten Marcus Reussmann (43) und Jeanette Naguib (35) ihr Hot Yoga Studio in der Holtenauerstraße 70 in Kiel. Die aus Indien stammende Meditationsart des Hatha-Yoga wird hier nach der von Bikram Choudhury entwickelten Serie 26 verschiedener Asanas (Übungen) praktiziert. Eineinhalb Stunden lang wird man durch eine Mischung aus Sport, Meditation und Entspannung geleitet. „Das schöne am Hot Yoga ist“, sagt Reussmann, „dass…

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Dass die Produktion herkömmlicher Mobiltelefone dem Wunsch vieler Konsumenten nach Humanität und Fairness oft nicht gerecht wird, ist bekannt. Jetzt versucht ein niederländisches Team diesen Sachverhalt zu revolutionieren und wurde dafür sogar schon für den Dutch Design Award nominiert. Interessant ist, wie viel Innovation das neue Telefon wirklich mit sich bringt – in unserem Konsumbewusstsein.

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Immer stärker wächst der Faible für alte oder alt erscheinende Mode, Möbel, Namen, aber vor allem Bilder. Stilistisch „auf alt“ bearbeitete Fotos – ich sag nur Instagram – scheinen zur Zeit besonders ansprechend zu wirken. Jeder weiß, dass das kein altes Foto ist, aber irgendwie hatten diese unscharfen, verblichenen Papierfetzen mit bekannten Gesichtern drauf ja was. Warum das keine Kunst ist? Weil Fotos mit Instagram zu bearbeiten einfach nicht authentisch ist, weil kein Gedanke, keine Idee und keine Botschaft zu entdecken ist, außer „Like mich!“. In der Kunsthalle Kiel sind zur Zeit Bilder und Werke zu sehen, dessen Herstellung wirklich…

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Hydraulic Fracturing, kurz „Fracking“ genannt, bezeichnet die neueste Methode Erdöl und Erdgas aus einer Tiefe von bis zu 5000 Metern an die Oberfläche zu pumpen. Bohrungen über das Grundwasser hinaus bis in tiefstes Schiefergestein befördern Rohre in die Erde, durch die ein Gemisch aus Sand, Wasser und Chemikalien gepumpt wird, um diese tiefen Gesteinsschichten aufzubrechen und das Erdgas somit freisetzen zu können. Der größte Teil dieses Gemisches, in dem sich gesundheitsschädliche und sogar radioaktive Substanzen befinden, wird als so genannter „Flowback“ zwar wieder abgepumpt, ein angesichts der Massen nicht geringer Teil an Chemikalien verbleibt jedoch im Erdboden. Wohin die Schadstoffe…

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