Glitzernde Abendgarderobe, Musik aus jeder Ecke und Liebe in der Luft. Unter dem Motto »Be my Valentine« verwandelte sich das Opernhaus Kiel am Valentinstag anlässlich des 17. Opernballs in den Schauplatz eines rauschenden Festes im Namen der Liebe. Rund zweitausend Gäste von jung bis alt feierten gemeinsam zwischen Herzluftballons bis in die frühen Morgenstunden.

Zwischen Kreischen und viel Gefühl präsentiert die Kieler Oper in dieser Saison La Cage aux Folles – ein Musical, das sexuelle Selbstbestimmung, alternative Lebensentwürfe und Identität ergreifend besingt und in Drag hüllt.

Mitreißend, intensiv, unvergesslich: Tristan Taubert begeistert in »Extrem laut und unglaublich nah« als neunjähriger Oskar. Die bewegende Inszenierung von Nora Bussenius entführt das Publikum in eine Welt zwischen Verlust, Neugier und Hoffnung. Ein Theatererlebnis, das unter die Haut geht!

Meerjungfrauen? Zu prüde. Sirenen? Zu unheilvoll. »Amph« und »Thetsi« sind »Mermates« – und sie haben die Nase voll von menschlicher Umweltzerstörung! Doch wie kämpft man gegen Plastikfluten und Kapitalismus an? Zwischen Satire und bitterer Realität entfaltet sich ein Theaterabend, der nachhallt.

Der Wind und die Wellen kommen in der neuen Spielzeit vorrangig durch Gabriel Feltz. Nur knapp acht Wochen hatte der neue GMD Zeit, seinen frischen Wind zu definieren. Wie er seinen Auftakt in Kiel gestalten möchte, obwohl er vorrangig in Dortmund sein wird, und was die anderen Sparten so zu bieten haben, hat unsere Redakteurin Lena ausfindig gemacht.

Lazarus – ein bewegendes Musical, das die Zuschauer zum Lachen, Weinen und Träumen einlädt. Wir begleiten das Alien Newton bei dem Versuch zurück zu seinem Heimatplaneten zu kommen und werden dabei Zeuge von einem Kampf zwischen Hoffnung und Seelenschmerz. Doch am Ende bleibt immer die Frage von Realität oder Illusion.

Das Theater Kiel will nach zwei Jahren Coronamaßnahmen seine Zuschauer zurückgewinnen. Dafür wartet die neue Spielzeit nicht nur mit einem vielseitigen Programm, es soll auch verstärkt ein Zusatzprogramm um die Vorstellungen herum etabliert werden. Worum geht’s da genau? Denise von Schön-Angerer, Theaterpädagogin des Theaters Kiel, erklärt es uns und nennt persönliche Highlights aus dem Programm.

Seit dem Jahr 1961 werden im Statt-Theater Neumünster Theaterstücke von engagierten Freiwilligen nicht nur aufgeführt, sondern selbst entwickelt und geschrieben. Von der Wiege bis zur Bahre wird alles geplant: Licht, Ton, Requisiten und natürlich das Drehbuch. Dabei wird jedes Mitglied in den Schöpfungsprozess miteinbezogen und leistet seinen Beitrag.