Mit der ersten Night of the Hochschulgruppen wollen die Organisator*innen studentisches Engagement sichtbarer machen. Am 3. Juli präsentieren sich Hochschulgruppen und Fachschaften in der Seeburg mit Mitmachaktionen, Austauschmöglichkeiten und einem abwechslungsreichen Programm.

Das Kieler Kollektiv Zwischenfunken setzt sich dafür ein, Periodenprodukte in öffentlichen Gebäuden verfügbar zu machen. Ziel ist es, den Alltag für menstruierende Personen verlässlicher zu gestalten und Versorgungslücken zu reduzieren. Eine Petition soll das Thema nun auf Landesebene voranbringen.

Oft gebe es die Annahme, queere Menschen hätten bereits alles erkämpft. Dabei sei das Erreichte nicht selbstverständlich, wie Meik betont: »Für uns sind queere Rechte Menschenrechte. Und man hat immer wieder den Eindruck, dass es verhandelbar ist für viele politische Positionen. Deshalb stehen wir jedes Jahr aufs Neue dafür ein, dass sie eben nicht verhandelbar sind.«

Der Debütroman Paradise Beach der Kieler Autorin Dara Brexendorf erzählt von einer jungen Frau, die nach einer Endometriose-OP über Erinnerungen an ihre Jugend versucht, ihren Körper neu zu verstehen. Im Gespräch hat uns die Autorin mehr über den Schreibprozess, das Ostsee-Setting, Scham und Sprache erzählt.

Der Sandmann ist eine schaurige und mysteriöse Märchengestalt. Wie E.T.A. Hoffmanns gleichnamiges Theaterstück mit großer schauspielerischer Leistung und einem atmosphärischen Bühnenbild auf düstere und ironische Weise dargestellt wird, erfahrt ihr im Artikel.

Wo sind die Menschen hin? Das Filmfest SH fühlt sich teils an wie eine Veranstaltung vom Team fürs Team. Wie sich das ändern könnte.

»Es ist Konsens unter den Studis, das es auf dem Campus irgendwie an fast allem fehlt, aber besonders an Raum zum einfach Sein, auch außerhalb der Uni Zeiten«, erklärt mir Mara, die im AStA beim Referat für Infrastruktur arbeitet und zu den Mitbegründenden des Cafés gehört. Den Organisierenden geht es vor allem darum einen Begegnungsraum von und für Studis zu schaffen, an dem man sich auch abseits von überfüllten Mensen oder Flüsterzonen in der Bib mit Freunden oder auch alleine bei einer Tasse Kaffee ein wenig entspannen, und zur Ruhe kommen kann.

Mit dem »JO!« für Olympia gehen einige Fragen einher. Wie geht es jetzt weiter? Können Studierende von dieser Entscheidung profitieren? Und ist das Olympiazentrum Kiel-Schilksee mit seinen grauen Plattenbauten im digitalen Zeitalter hübsch genug für ein sportliches Großevent von internationaler Bedeutung? 

Der Albrecht: Du hast Philosophie studiert. Was ist dir davon geblieben?

Beslik: Also die Sache ist: Ich habe bis zu meiner Bachelorarbeit studiert, dann kam aber Corona. Leute reden immer mit mir und sagen: »Oh mein Gott, du hast Philosophie studiert« . Aber diejenigen, die wirklich Philosophie studiert haben oder da richtig drin sind – da kann ich nicht mithalten. Was ich aber mitgenommen habe, ist, mich für Dinge zu interessieren und mich auch wirklich auf einer intellektuellen Weise mit Sachen auseinanderzusetzen. Und ich habe gelernt, dass man sich wirklich über alles Gedanken machen kann. Und dass man dabei merkt, dass man wahrscheinlich nie zu einer endgültigen Antwort kommt. Das ist irgendwie gleichzeitig befreiend und anstrengend. Du kannst dich in jede Frage komplett reinsteigern, aber du kommst nie zu diesem Punkt, wo du sagst: »Das ist jetzt die Wahrheit.« Und ich glaube, das hat mich schon geprägt.

Die geschlossenen Türen der Bibliothek für Sozial und Wirtschaftswissenschaften öffnen sich nach langer Wartezeit wieder. Der schon seit längerem geplante Umzug und die Zusammenführung der Bibliothek für Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften ist damit geschafft. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

Die einzelnen Lebensgeschichten entfalten sich parallel und kreuzen sich immer wieder. Regisseurin Jana Milena Polasek macht daraus ein vielschichtiges Familienporträt über Verlust, Angst und die Frage, wie sehr Menschen die eigene Herkunft prägt. Die Vorlage stammt vom britischen Dramatiker Simon Stephens, dessen Stücke seit Jahren regelmäßig auf deutschen Bühnen zu sehen sind. In Am Ende Licht, das 2019 uraufgeführt wurde, verschränkt er mehrere Handlungsstränge zu einem dichten Geflecht aus Beziehungen, Konflikten und Sehnsüchten.

Das Green Office der CAU setzt sich für Nachhaltigkeit und studentische Projekte ein, steht jedoch vor unklarer Zukunft. Hier lest ihr, welche Hürden das Team derzeit bewältigt und warum sie trotzdem motiviert weitermachen.

Der Kieler Verein kulturgrenzenlos verbindet seit zehn Jahren Menschen mit und ohne Migrationserfahrung wie Aniket und Linea, die zeigen, wie bereichernd Tandems sind. Trotz finanzieller Sorgen bleibt das Ziel klar: Ankommen erleichtern und Begegnungen schaffen.

In Kiel gilt: nach dem Herbst ist vor dem Herbst. Zwischen Seitenwind und Dauerregen werden Regenhose und Allwetterjacke zur zweiten Haut – und dazwischen bleibt nur die Frage, wann endlich die sagenumwobenen 72 Stunden Sommer kommen.

Zwischen Kreischen und viel Gefühl präsentiert die Kieler Oper in dieser Saison La Cage aux Folles – ein Musical, das sexuelle Selbstbestimmung, alternative Lebensentwürfe und Identität ergreifend besingt und in Drag hüllt.